Freitag, 11. August 2017

Smoke | Rezension


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Titel: Smoke
Orginaltitel: Smoke

Autor: Dan Vyleta

Verlag: carl's books Verlag (2017)
Buch: broschiertes Taschenbuch - 16,99

624 Seiten
empfohlen ab 14 Jahren

Wie sähe eine Welt aus, in der jede Sünde, jeder dunkle Gedanke sichtbar wäre? Smoke entführt den Leser in ein England vor hundert Jahren, in dem jede Verfehlung mit Rauch bestraft wird, der dem Körper entweicht. Auch Thomas und Charlie, Schüler eines Elite-Internats, werden immer wieder durch Rauch-Attacken gebrandmarkt, wenn sie den strengen Schulregeln nicht genügen.
Doch dann finden sie – fast zufällig – heraus, dass die Gesetze des Rauchs längst nicht für alle gelten. Wieso gibt es böse Menschen, die nicht von Ruß befleckt sind? Und welche Rolle spielt der Rauch bei den sozialen und politischen Umbrüchen ihrer Zeit? Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich die Freunde auf eine dramatische Reise voller riskanter Abenteuer und düsterer Intrigen und rufen damit schon bald mächtige Feinde auf den Plan ..
Dan Vyleta wurde 1974 als Sohn tschechischer Einwanderer in Gelsenkirchen geboren. Nach dem Abitur studierte er in England und Wien Geschichte und promovierte am King’s College in Cambridge. Für seine Romane hat er bereits mehrere Literaturpreise erhalten. Smoke begeisterte in den USA und in Großbritannien Kritiker und Leser gleichermaßen und erscheint demnächst in 15 Ländern. Nach vielen Jahren in Kanada lebt Dan Vyleta zur Zeit wieder in England.

Smoke ist ein starkes Buch, nicht nur der Inhalt knallt einem mitten ins Gesicht, auch von den ersten Seiten an merkt der Leser, dass es alles andere ist als nur ein harmloses Buch, denn hinter dem düsteren Cover versteckt siche eine Handlung voller Intrigen, Ecken, Kanten und tiefem, schwarzen Rauch - oder doch bloß abgestorbenen Ruß?

Ich war von Anfang an mittem im Geschehen und habe jeden Schritt der Charaktere mit viel Interesse verfolgt, denn der Autor hat eine wirklich unglaubliche Kulisse erschaffen, denn tatsächlich ist jeder Winkel der Geschichte durchdacht und ausgekügelt. Es war nie langweilig, es gab immer etwas zu entdecken und der Schreibstil von Dan Vyleta ist wirklich grandios und passend zu dieser Atmosphäre.

In Smoke stecken drei Hauptcharaktere, Thomas, sein bester Freund Charlie, und Livia. Beide haben ihre Standpunkten, erzählen aus ihrer Perspektive und sind doch unterschiedlicher, wie es nur sein könnte.
Thomas und Charlie sind leich zu verstehen, ihre Gedankenzüge sind wie die ihres Charakters eindeutig und klar struckturiert, im Gegensatz zu Livia, denn wenn sie gesprochen hat war es wirklich schwer sie zu verstehen. Sie war einfach ein schwerer Charakter und hat den Lesefluss deutlich gebremst.

Das Buch war wirklich gut und so ganz anders, voller Energie und doch ein wenig schwach. Doch die Handlung war ein wenig stockend, obwohl sie so gut durchdacht war. Für so eine komplexe Art war das alles im Ganzen einfach zu schwer und der Autor hat so den Spannungsbogen an einigen Stellen herunter gedrückt.
 Ein Buch, in dem man sich Selbst verliert, und von dem man manchmal schockiert aufwacht.

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